Mit dem PG27AQWP-G Edition 20 bietet ASUS einen Monitor, der bis ins Detail zur Jubiläumskollektion passt. Besonders die durchscheinende Rückseite gefiel uns. Für FPS-Fans gibt es zudem 540 Hz in QHD. Wir haben ihn ausgepackt, aufgestellt und in CS2 und Battlefield 6 genutzt. Das sind unsere Eindrücke.

Bedingungen unseres Praxiseindrucks

ASUS France stellte uns das Exemplar für den Test leihweise zur Verfügung. Es lief am vollständigen Edition 20-PC mit ROG Astral GeForce RTX 5090 Edition 20 bei 2.560 × 1.440 Pixeln und 540 Hz. Wir nutzten durchgehend SDR.

Dies ist ein Unboxing mit Nutzungseindrücken. Wir verwendeten kein Messgerät und erfassten weder Helligkeit noch Farbtreue oder Reaktionszeit. Unsere Einschätzung stützt sich auch auf Erfahrungen mit ASUS PG27AQDM und PG27UCDM.

Ein typisches ASUS-Monitor-Unboxing

Verpackung und Zubehör entsprechen dem Gewohnten der Marke. Anders als bei einer Jubiläumsedition vielleicht erwartet, fiel hier nichts Besonderes auf. Das Auspacken wirkte nicht so außergewöhnlich wie bei Tastatur oder Maus der Kollektion.

Der Aufbau ist sehr einfach. Der Standfuß wird werkzeuglos per Handschraube montiert, die Höhe lässt sich leicht einstellen. In unserem Aufbau bleibt genügend Platz für Tastatur und Maus. Wer nicht nahezu direkt am Display sitzt, dürfte die Stellfläche nicht als Hauptproblem empfinden.

Die Verpackung unseres Exemplars.

Die durchscheinende Rückseite macht den Unterschied

Die goldenen Akzente fielen uns nicht zuerst auf. Unser Favorit sitzt hinten: Das durchscheinende Gehäuse lässt das Innere erahnen und verleiht dem Monitor viel Charakter. ASUS nennt außerdem Details mit 24-Karat-Vergoldung für diese Edition [1].

Ehrlich gesagt sieht man die Rückseite vor einer Wand fast nie. Es ist also vor allem eine optische Freude, aber eine große! Für uns ist das Design sehr gelungen und das Merkmal, das diese Jubiläumsversion auf den ersten Blick am stärksten unterscheidet.

Die durchscheinende Rückseite des Monitors.
Rückseite und ROG-Logo im Detail.

Was das Panel bietet

ASUS verwendet ein Tandem-WOLED-Panel der vierten Generation in der 27-Zoll-Klasse mit 26,5 Zoll sichtbarer Diagonale. Die glänzende Oberfläche heißt TrueBlack Glossy. Der Dual-Modus bietet 540 Hz in QHD oder 720 Hz in HD [1][2]. Unsere Eindrücke beziehen sich nur auf QHD mit 540 Hz.

Zu den Anschlüssen gehören DisplayPort 2.1a UHBR20 und HDMI 2.1. ASUS nennt außerdem G-SYNC-Kompatibilität und FreeSync Premium Pro-Zertifizierung [1].

Sehr gutes Bild und spürbar flüssigere Bewegung

Vom PG27AQDM und PG27UCDM kommend, ist uns die Bildqualität vertraut. CS2 und Battlefield 6 sahen in SDR hervorragend aus. Einen spektakulären Unterschied bemerkten wir hier ebenso wenig wie störende Bildfehler beim Spielen.

Mehr Aufmerksamkeit erhält die Bildwiederholrate. Exakt 540 Hz mit bloßem Auge zu erkennen, würden wir kaum behaupten. Gegenüber 240 Hz fühlte sich die Bewegung aber flüssiger an. Das ist ein Spieleindruck ohne instrumentellen Vergleich oder FPS-Aufzeichnung.

Der Monitor zusammen mit dem Edition 20-PC.

Eine glänzende Oberfläche, die gute Platzierung verlangt

Vor dem Kauf würden wir besonders auf Reflexionen achten. Wir spielten lieber in einem dunklen Raum. Ein Fenster hinter dem Nutzer oder gespiegelte Deckenbeleuchtung können schnell stören.

Das bedeutet nicht, dass man ihn nur im Dunkeln nutzen kann. Die Position von Monitor und Lichtquellen ist aber entscheidend. Bei einem Schreibtisch in einem sehr hellen Raum sollte man das berücksichtigen.

Umfangreiche Menüs und eine hartnäckige Erinnerung

Die Menüs bieten erfreulich viele Einstellungen. Wer einen solchen Monitor zum ersten Mal nutzt, braucht möglicherweise etwas Einarbeitung.

Im Betrieb störte uns nichts, mit einer kleinen Ausnahme: Die Erinnerung an die Pixelreinigung erschien uns etwas zu häufig.

Das Bedienelement unter dem Bildschirm.

ASUS-Datenblätter abgerufen am 25. September 2026.

Fazit

Am meisten begeistert uns das Design des PG27AQWP-G Edition 20. Die durchscheinende Rückseite ist großartig, auch wenn man sie meist nicht sieht. Ebenso gefiel uns das Bild, und der Wechsel von 240 auf 540 Hz brachte spürbar flüssigere Bewegungen im Spiel.

Mit rund 1.300 € zum Testzeitpunkt ist dieser Monitor eine große Anschaffung. Man bezahlt für eine Sonderedition, aber auch für 540 Hz in QHD oder 720 Hz in HD.

Wir sehen ihn vor allem bei ambitionierten kompetitiven FPS-Spielern oder ROG-Fans, die ihr Edition 20-Setup vervollständigen. Für die meisten dürfte schon ein günstigerer ASUS-OLED sehr zufriedenstellend sein. Design und Bildrate reizen uns, der Preis bleibt aber schwer zu übersehen.

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