RTX 5090: RTX Pro soll Vorrang bekommen

BenchLife berichtet, NVIDIA wolle künftige GB202-Chipkontingente auf RTX-Pro-Karten umlenken. Partner, die GeForce RTX 5090 herstellen, würden demnach keine weiteren Chips zur Fortsetzung der Produktion erhalten. Der Bericht erwähnt auch die chinesischen Varianten RTX 5090 D und D V2.

Die Unterscheidung ist wichtig: BenchLife beschreibt dies als eine Neuzuteilung der Produktion und nicht als formelle End-of-Life-Ankündigung. Eingeschränkte GPU-Lieferungen an Hersteller bedeuten nicht, dass sämtliche bereits produzierten Karten sofort aus den Geschäften verschwinden.

Wer steckt hinter den Beiträgen auf X?

MEGAsizeGPU mit dem Account @Zed__Wang und @hongxing2020 verbreiten inoffizielle Informationen über PC-Komponenten. Ihre Beiträge liefern regelmäßig Stoff für Hardwaregerüchte; es handelt sich nicht um Ankündigungen von NVIDIA.

Am 10. Oktober behauptet MEGAsizeGPU, künftige GB202-Lieferungen seien für RTX Pro reserviert. Hongxing2020 verwendet dagegen den Begriff „EOL“ für das Ende des Produktlebenszyklus und erwähnt eine RTX 5080 mit 24 GB. Die Formulierungen sind daher nicht völlig gleichbedeutend.

Die Originalbeiträge sind unten eingebunden, damit sich die jeweiligen Aussagen direkt nachlesen lassen.

MEGAsizeGPU (@Zed__Wang) — 10 octobre 2026

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hongxing2020 — 10 octobre 2026

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RTX 5080 mit 24 GB angeblich für Anfang 2027 geplant

Laut BenchLife soll diese Variante die RTX 5080 mit 16 GB im ersten Quartal 2027 ersetzen. Zum Zeitpunkt des Berichts hätten die Partner jedoch lediglich mündlich erfahren, dass Entwicklungsunterlagen bald eintreffen würden, die Unterlagen selbst aber noch nicht erhalten.

Dieser Punkt ist entscheidend, um den Entwicklungsstand einzuschätzen. Ein mit Partnern besprochener Zeitplan ist weder ein endgültiges Datenblatt noch ein verbindlicher Verkaufsstart. Keine der herangezogenen offiziellen Ankündigungen klärt den Namen, den Preis oder eine mögliche SUPER-Bezeichnung.

Acht zusätzliche Gigabyte: mehr Kapazität

Die aktuelle RTX 5080 verfügt offiziell über 16 GB GDDR7. Der Wechsel auf 24 GB würde 8 GB und damit 50 % mehr Kapazität bringen. Diese Rechnung betrifft die Speichermenge, nicht einen Zuwachs von 50 % bei der Grafikleistung.

Der mögliche Nutzen betrifft vor allem Situationen, in denen die vorhandene Kapazität zum Engpass wird: große Texturen, komplexe Szenen in Kreativanwendungen oder bestimmte lokale KI-Aufgaben. Passen die Daten bereits in den Kartenspeicher, beschleunigt mehr Kapazität die Recheneinheiten nicht automatisch.

Daher muss die vollständige Ausstattung dieser möglichen Variante bekannt sein. Für einen Vergleich zweier Karten braucht es Angaben zu GPU, Taktraten, Speichergeschwindigkeit und Leistungsaufnahme. Das Etikett „24 GB“ ersetzt weder diese Informationen noch Tests.

Was sich für die GeForce-Oberklasse ändern könnte

Sollte das RTX-5090-Angebot dauerhaft schrumpfen, wäre der Markt stärker von Restbeständen abhängig. Die herangezogenen Quellen erlauben aber weder eine Prognose zu deren Ausverkauf noch die Berechnung eines Preisanstiegs in Frankreich.

Eine RTX 5080 mit mehr Speicher könnte die Einsatzmöglichkeiten dieses Modells erweitern. Allein durch zusätzliche VRAM würde sie jedoch nicht zur RTX 5090. Wer zwischen beiden Familien abwägt, sollte Speicherkapazität, Rechenleistung und Verfügbarkeit getrennt betrachten.

Fazit

Die Berichte von BenchLife konkretisieren die Aussicht auf eine RTX 5080 mit 24 GB. NVIDIA hat diesen Marktstart in den herangezogenen Quellen jedoch nicht bestätigt. Bei der RTX 5090 geht es zunächst um die Zuteilung der Chips: Daraus lassen sich weder ein sofortiges Verschwinden der Karten noch ein Ende des Supports ableiten.

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