Auspacken und Überblick

ASUS legt Wert auf die Präsentation. Die Sorgfalt reicht fast an eine Azoth heran, und die Transporttasche erinnert uns an die der Logitech G Pro X TKL. Wer seine Tastatur mitnimmt, wird sie zu schätzen wissen. Bleibt die Tastatur auf dem Schreibtisch, wird die Tasche natürlich seltener gebraucht. Dieses Zubehör hätten wir uns auch bei den Azoth-Modellen gewünscht, die wir bereits in der Hand hatten – ob Standardversion, Extreme oder Edition 20.

Die rot-schwarze Transporttasche der Falchion — Bildnachweis: Hardware Reference

Das übrige Zubehör fällt recht schlicht aus: ein USB-Kabel, ein Tastenkappenabzieher und eine Ersatzkappe für die STRG-Taste. Die Tasche ist damit die wichtigste praktische Beigabe beim Auspacken.

Kabel, Tastenkappenabzieher und Ersatztastenkappe in der Falchion-Tasche — Bildnachweis: Hardware Reference

In der Hand gefällt uns die Verarbeitung sehr gut. Das Gehäuse wirkt weniger hochwertig als das der Azoth, insgesamt ist die Tastatur aber dennoch sehr sauber verarbeitet. Auch deren kleines Display fehlt – für uns allerdings eher ein nettes Extra als eine Notwendigkeit.

Die rote Falchion vor ihrer geöffneten Tasche und dem Zubehör — Bildnachweis: Hardware Reference

Die wichtigsten technischen Daten

Merkmal

Herstellerangabe

Format

75 % ohne Ziffernblock

Anschluss

Kabelgebunden, USB-C auf USB-A

Angegebene Schalter

Magnetische ROG HFX V2 und V2X, je nach Version

Abfragerate

Bis zu 8.000 Hz

Einstellungen

Rapid Trigger, Empfindlichkeitsrad und Touchpanel

Abmessungen

320 × 145 × 35 mm

Konfiguration

Gear Link

Die Tastenerkennung erfolgt über Hall-Effekt-Sensoren. ASUS bietet unter anderem einen einstellbaren Auslösepunkt und einen Rapid-Trigger-Modus. Für bestimmte Einstellungen besitzt die Tastatur außerdem physische Bedienelemente.

Die hintere Kante der Falchion mit USB-Anschluss und Bedienelementen — Bildnachweis: Hardware Reference

Unsere ersten Eindrücke

Das Tippen empfanden wir als leichtgängig, mit einem Gefühl, das an einen MX Red erinnert. Gemeint ist ausdrücklich nur das Tippgefühl: Die Falchion verwendet magnetische Schalter. Komfort und Ergonomie erschienen uns gut. Das Geräusch fiel nicht besonders auf und erinnerte klanglich spontan an eine klassische mechanische Tastatur.

Die roten Tastenkappen und das Gehäuseprofil der Falchion — Bildnachweis: Hardware Reference

Das 75-%-Format passt gut zu einem Schreibtisch, der hauptsächlich zum Spielen genutzt wird. Sobald wir Zahlen eingeben, fehlt uns allerdings der Ziffernblock. Wir würden uns mehr vollformatige Tastaturen in diesen Produktreihen wünschen: Ein PC wird schließlich nicht unbedingt nur zum Spielen genutzt.

Und das Rot? Das gefällt uns ausgesprochen gut. Es passt nicht zu jeder Einrichtung, verleiht der Tastatur aber einen Charakter, der uns schon beim Auspacken anspricht.

Fazit

Dieser erste Kontakt fällt positiv aus: eine schöne Farbe, eine sorgfältige Verarbeitung und ein leichtgängiges Tippgefühl, das uns gefallen hat. Auch technisch ist die Falchion ACE 75 HE mit ihren magnetischen Schaltern und zahlreichen Einstellmöglichkeiten umfangreich ausgestattet.

Der Knackpunkt bleibt der Preis, den wir für die rote Version mit 229,99 € erfasst haben. Dafür sollte man ihr Format und ihre Einstellmöglichkeiten wirklich wollen. Ein Preis von etwa 180 bis 200 € wäre aus unserer Sicht bereits zugänglicher. Für unsere Mischung aus Spielen und Büroarbeit bleibt auch der fehlende Ziffernblock zu berücksichtigen.

Die ROG Falchion ACE 75 HE in Bildern

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