ROG Edition 20: die Jubiläumshardware aus der Nähe
Eine spektakuläre RTX 5090, ein Mainboard im Koffer und Displays sogar auf den Komponenten: ASUS hat zum zwanzigsten ROG-Jubiläum keine halben Sachen gemacht. Wir haben dieses System aufgebaut und genutzt. Hier findet ihr unsere sieben Tests und Praxisberichte sowie Guillaumes Video.
Eine Kollektion, die wir ausprobieren konnten
Goldene Oberflächen, durchscheinende Elemente und große Displays geben sofort den Ton an. Edition 20 richtet sich an Enthusiasten, die einen PC möchten, der ebenso schön anzusehen wie angenehm zu nutzen ist. Doch was bleibt im Alltag nach dem ersten Kennenlernen? Genau das schildern unsere Artikel, vom Zusammenbau bis zu Spielesessions, einschließlich Einschränkungen und Preisen.
Die verwendete PC-Hardware, die Tastatur und die Maus wurden von unserem Partner Absolute PC gekauft. Der Monitor war eine Leihgabe von ASUS France. Jeder Artikel erläutert seine Testbedingungen: Manche enthalten Messwerte, andere beruhen auf Auspacken, Installation und unseren Nutzungseindrücken.
Der Zusammenbau im Video mit Guillaume
Einen Blick auf diese Konfiguration bietet das Video des Kanals GUILLAUME, mit dem Titel „On MONTE un PC GAMER à 14 000€“ (Wir bauen einen Gaming-PC für 14.000 €). Es ergänzt dieses Special und unsere Artikel zu den einzelnen Komponenten.
Astral RTX 5090: vor allem ein Sammlerstück
Die Astral Edition 20 beeindruckt durch ihre Größe, die Verarbeitung und ihr gebogenes AMOLED-Display. In unserer Nutzungswoche gefielen uns der leise Betrieb im offenen GR20 und die reibungslose Synchronisation der Displays über InfoHub.
Gegenüber der Astral Black und White haben wir beim Spielen allerdings keinen Unterschied wahrgenommen. Bei 6.600 € für unser Testexemplar liegt der Reiz dieser Version vor allem in ihrer Gestaltung und Exklusivität. Unser Artikel erläutert Benchmarks, gemessene Temperaturen und die Grenzen unserer Beobachtungen.
Unseren Test der ROG Astral RTX 5090 Edition 20 lesen
Crosshair und Ryujin: das spektakulärste Duo
Das Bundle aus Crosshair X870E und Ryujin 360 beginnt seine Show schon beim Auspacken aus einem imposanten, wiederverwendbaren ROG-Koffer. Nach dem Einbau ziehen die beiden 6,67-Zoll-AMOLED-Displays die Blicke auf sich. Auch die Kühlung hat eine Besonderheit: Ihr Block soll sowohl den Prozessor als auch die Spannungswandler dieses Mainboards abdecken.
Einbau und Erkennung in InfoHub verliefen problemlos. Unsere Temperaturwerte sind in der verwendeten Konfiguration vielversprechend, wir haben aber keine andere Kühlung unter denselben Bedingungen verglichen. Bei 3.100–3.200 € zum Testzeitpunkt entscheidet man sich vor allem für das Gesamtpaket und nicht allein aufgrund der Leistung.
Unseren Test des Crosshair X870E und Ryujin 360 Edition 20 Bundles lesen
GR20 und Thor: Hardware zeigen, Kabel verbergen
Das GR20 bringt diese Konfiguration zur Geltung. Sein offenes Chassis präsentiert die Komponenten und erlaubt zugleich, die Kabel sorgfältig zu verstecken. Uns gefielen die Stabilität des Ergebnisses und die Verarbeitung. Der Aufbau erfordert allerdings die Beachtung des Handbuchs, und das offene Design verlangt regelmäßiges Entstauben. Die vier bis fünf Stunden unseres Aufbaus umfassen auch die Dreharbeiten und sind kein Referenzwert für die Montagezeit.
Die Thor 3000W Titanium III erleichterte uns den Aufbau mit flexiblen und ausreichend langen Kabeln. Ihr separat platzierbares Display fand an der Gehäusefront seinen Platz. Im semipassiven Modus beobachteten wir während unserer Sessions keinen Lüfterstart. Es bleibt ein Praxisbericht ohne elektrische Messungen am Lastprüfstand. Und 3.000 W sind für unseren PC mit einer einzigen RTX 5090 deutlich überdimensioniert: Diese Kapazität entspricht nicht seinem dauerhaften Verbrauch.
Unseren GR20-Test lesen · Unseren Praxisbericht zur Thor 3000W lesen
Monitor und Peripherie für das komplette System
Der Swift OLED PG27AQWP-G Edition 20 kombiniert eine eindrucksvolle durchscheinende Rückseite mit einem QHD-Modus bei 540 Hz. In CS2 und Battlefield 6 gefielen uns das Bild und die gegenüber 240 Hz wahrgenommene höhere Flüssigkeit. Unsere Eindrücke ersetzen keine Messungen mit einem Messgerät: Solche haben wir nicht durchgeführt, und den HD-Modus mit 720 Hz haben wir nicht bewertet. Das glänzende Panel verlangt außerdem eine durchdachte Schreibtischbeleuchtung.
Bei der Peripherie überzeugte uns die Harpe II Extreme mit Handhabung, Gleiteigenschaften und störungsfreiem Funkbetrieb im Test. Die Azoth Extreme bietet ein angenehmes Tippgefühl und eine besonders sorgfältige Verarbeitung; wir bevorzugten die Soft-Einstellung. Die Preise lassen sich allerdings kaum ausblenden: 250–300 € für die Maus und 650–700 € für die Tastatur zum Testzeitpunkt.
Unseren Praxisbericht zum Swift OLED entdecken · Den Test der Harpe II Extreme lesen · Den Test der Azoth Extreme lesen
Unser Fazit zu dieser Kollektion
Der Reiz liegt ebenso in den Details wie im fertigen System: Der Bundle-Koffer, die synchronisierten Displays, die durchscheinenden Teile und die Präsentation im GR20 verleihen diesem Jubiläums-PC echte Geschlossenheit. Aufbau und Nutzung haben uns Spaß gemacht. Dabei haben wir auch die Alltagsthemen festgehalten: Spiegelungen auf dem Monitor, Staub im Gehäuse und die Preise der Peripherie.
Diese Kollektion ist nicht unsere Empfehlung, um aus einem bestimmten Budget die maximale Leistung herauszuholen. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen, die Sammlerstücke suchen und zusammenbringen möchten. Unsere Artikel ermöglichen diese Entscheidung Komponente für Komponente, mit beobachteten Stärken, Vorbehalten und den jeweiligen Testbedingungen.